Anwaltliche Hilfe bei Filesharing-Abmahnungen

Ich habe bereits zahlreiche Mandanten vertreten, die eine Abmahnung wegen vorgeworfener Urheberechtsverletzung in Zusammenhang mit Internettauschbörsen (Peer-to-Peer) erhalten haben.

Meiner Erfahrung nach bestehen mit professioneller Hilfe oftmals gute Chancen, die geforderten Geldbeträge deutlich zu reduzieren oder komplett abzuwehren.

Nehmen Sie unverbindlich Kontakt zu mir auf.

FAQ zu Filesharing-Abmahnungen

1. Ich wurde abgemahnt, wie soll ich mich verhalten?

Bewahren Sie Ruhe, d.h. nehmen Sie keinen Kontakt zur Gegenseite auf und unterschreiben Sie nicht die von der Gegenseite vorformulierte Unterlassungserklärung. Notieren Sie Name und Adresse der abmahnenden Kanzlei sowie die Ihnen gesetzten Fristen. Lassen Sie keine wertvolle Zeit vergehen, sondern wenden Sie sich umgehend an eine auf Urheberrecht spezialisierte Anwaltskanzlei.

Sie können unverbindlich Kontakt zu uns aufnehmen, damit wir Ihnen ein faires Angebot zu einem festen Pauschalpreis unterbreiten. Sie entscheiden frei, ob Sie uns beauftragen möchten.

2. Benötige ich einen Rechtsanwalt?

Ja, da mit einer Filesharing-Abmahnung hohe finanzielle Risiken einhergehen. Falsche oder fehlende Reaktionen können zusätzliche Kosten auslösen. Ein versierter Rechtrat kann Ihnen helfen, Kostenrisiken zu reduzieren.

3. Was ist eine Abmahnung?

Eine Abmahnung stellt eine Aufforderung an den Abgemahnten dar, ein bestimmtes Verhalten zu unterlassen und innerhalb einer vorgegebenen Frist zur Vermeidung gerichtlicher Schritte eine ausreichend strafbewehrte Unterlassungserklärung abzugeben.

4. Muss ich die vorformulierte Unterlassungserklärung unterschreiben?

Nein! Es besteht keine Verpflichtung die von der Gegenseite vorformulierte Unterlassungserklärung zu unterzeichnen. Dies ist zudem auch nicht ratsam. Andernfalls  würde man sich zu mehr verpflichten als notwendig ist. Es ist insbesondere kein notwendiger Bestandteil einer Unterlassungserklärung, sich zur Übernahme der gegnerischen Anwaltskosten bereitzuerklären. Weiterhin besteht die Gefahr, dass die Abgabe der vorgefertigten Unterlassungserklärung als Schuldeingeständnis gewertet wird.

Überdies sollte man zunächst anwaltlich prüfen lassen, ob im vorliegenden Einzelfall überhaupt eine Unterlassungserklärung abzugeben ist und wie diese ggf. auszugestalten ist.

5. Sind die in der Abmahnung gesetzten kurzen Fristen überhaupt zulässig?

Ja. Aufgrund der besonderen Eilbedürftigkeit im Falle einer Urheberrechtsverletzung wird dies von Gerichten grundsätzlich als zulässig erachtet.

6. Was kann passieren, wenn ich die Frist verstreichen lasse?

Die Gegenseite hat dann die Möglichkeit, bei Gericht eine einstweilige Verfügung gegen Sie zu erwirken.

7. Im Internet gibt es Muster von modifizierten Unterlassungserklärungen. Kann ich diese übernehmen?

Wir raten davon ab, ungeprüft Muster von Unterlassungserklärungen aus dem Internet zu übernehmen. Sind die Muster fehlerhaft oder werden diese falsch verwendet, besteht das Risiko, dass der Unterlassungsanspruch weiterhin besteht und dann kostenintensiv auf gerichtlichem Wege geltend gemacht wird. Weiterhin muss zunächst geprüft werden, ob überhaupt eine (modifizierte) Unterlassungserklärung abgegeben werden sollte.